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«HÄND SIE GWÜSST...?»

Die Lust auf «Bubbles» steigt: In den letzten zehn Jahren nahm der weltweite Konsum um 30 Prozent zu – mittlerweile werden jährlich über 1500 Millionen Flaschen Schaumweine getrunken.

Die eine oder andere Flasche davon gibt es in unserem Weinshop – bis am 19. Juni in einer Aktion. Und hier gibt es einige Fakten und Überraschendes zu diesem perlenden Getränk:

Das ist Schaumwein

Als Schaumwein bezeichnet werden alle kohlensäurehaltigen Weine, hergestellt nach zwei Methoden: durch Flaschengärung (Méthode classique) oder durch Tankgärung, bei der die zweite Gärung in hermetisch verschlossenen Druckbehältern stattfindet.

Ein Zufallsprodukt

Niemand weiss so genau, wann und wo der erste Schaumwein entstanden ist. Sicher ist, dass es Zufall war: Eine unbeabsichtigte zweite Gärung brachte Kohlensäure in den Wein, was grossen Anklang fand.

Champagner – der Markenstreit

Nach einem Beschluss des Europäischen Gerichtshofes dürfen seit 1994 nur noch Schaumweine aus der Champagne den Zusatz «Méthode champenoise» verwenden. Nur drei Traubensorten sind zum Anbau freigegeben: Chardonnay, Pinot noir und Pinot Meunier.

Prosecco – die Sonnenseite Italiens 

Prosecco steht für Italianità. Auch dieser Schaumwein steht unter Schutz: Prosecco aus dem Ursprungsgebiet Venetien im Nordosten Italiens trägt den Zusatz DOCG.

Cava – der perlende Spanier

Werden Spaniens Espumosos nach der Méthode classique produziert, so heissen sie «Cava». Die Traubensorten Xarel-lo, Macabeo und Parellada werden vor allem im Weinbaugebiet Penedès, Provinz Barcelona, angebaut.

Schaumwein als Essensbegleiter?

Schaumweine gehören zum Apéro! Tatsächlich? Trockener Schaumwein empfiehlt sich auch zu Tapas, geräuchertem Lachs oder Sushi. Wird er zum Dessert gereicht, sollte der Schaumwein süsser sein als das Essen.

Die ideale Trinktemperatur

Sie liegt bei etwa 8 bis 10 Grad. Den Schaumwein mindestens drei Stunden in den Kühlschrank (nicht in den Tiefkühler) legen. So schäumt er beim Öffnen nicht zu sehr.